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Newsletterarchiv Newsletter vom 12.01.2007

 

Aus dem Inhalt:

Kinder in der Hundeschule!

Der Umgang mit dem Hund! Hundeschulen-Regeln!


Liebe Tierfreundin, lieber Tierfreund, liebe Eltern und Begleitpersonen von Kindern, liebe Hundehalterin, lieber Hundehalter bitte beachten Sie:

 

Kinder in der Hundeschule!

Kinder sind in unserer Hundeschule jederzeit herzlich willkommen und wir freuen uns immer sehr, wenn Kinder Interesse an Hunden zeigen und fachmännisch an den Umgang mit unseren Lieblingen gewöhnt und herangeführt werden. Um Probleme zwischen Kind und Hund zu vermeiden, und Veranstaltungen aller Art für alle Beteiligten zu einem Erfolg und positiven Erlebnis werden zu lassen, ist es jedoch nötig, dass alle Beteiligten ein paar Regeln beachten.

Auch Sie nehmen lieber an Veranstaltungen teil, bei denen Sie sicher sein können, dass weder Mensch noch Tier zu Schaden kommen und alle viel Freude haben.

Kinder sind nicht immer in der Lage eine Situation richtig einzuschätzen und berücksichtigen vieles nicht bei ihrem handeln. Kinder wie auch Hunde reagieren oft sehr spontan und emotional, darum sind einige Vorsichtsmassnahmen nötig. Wie der Name Hundeschule schon sagt, sind in der Hundeschule die Hunde die Hauptpersonen. Kinder sind bei uns sehr gerne gesehen, müssen jedoch leider in ihren Bedürfnissen etwas zurückstecken, damit der Betrieb der Hundeschule uneingeschränkt möglich ist. Wir möchten Sie deshalb dringend bitten bei Veranstaltungen der Hundeschule folgende Punkte zu beachten.

 

Bitte achten Sie darauf, dass Ihre Kinder nicht zwischen den spielenden Hunden oder angeleinten Hunden umherrennen. Manche Hunde sind ängstlich oder haben schlechte Erfahrungen gemacht und sollen in der Spielstunde und bei den Spaziergängen lernen Vertrauen zu Menschen zu bekommen und ihre Ängste abzubauen.

 

Bitte achten Sie darauf, dass Ihre Kinder nicht laut schreiend auf Hunde zu- oder an Hunden vorbeilaufen.

 

Bitte achten Sie darauf, dass Ihre Kinder fragen, wenn es einen fremden Hund streicheln möchte. Fragen Sie bitte die Besitzer ob und wie sich Kinder dem betreffenden Hund nähern können.

 

Bitte achten Sie darauf, dass Ihre Kinder nicht mit Gegenständen, wie z.b. Stöckchen, zwischen den freilaufenden Hunden oder angeleinten Hunden spielen. Schnell ist ein Hund mit dem Stock verletzt oder die Hunde streiten sich um das Stöckchen. Kinder sehen sich in der Regel nicht um, ob ein Hund hinter ihnen steht und vielleicht beim ausholen getroffen wird. Manche Hunde haben auch schlechte Erfahrungen gemacht oder sind mißhandelt worden und erleiden so einen Rückfall in Ihrer Resozialisation.

 

Bitte achten Sie darauf, dass Ihre Kinder nicht auf die Schleppleinen der Hunde treten. Einige Hunde laufen mit langer, auf dem Boden schleifender Leine. Dies hat die verschiedensten Gründe und ist aus Erziehungszwecken nötig.

 

Bitte achten Sie darauf, dass Ihre Kinder fremde Hunde nicht füttern. Nicht jeder Hund kann und darf alles essen und es kommt immer mal wieder vor, dass Hunde mit Erbrechen oder Durchfällen auf die gut die gemeinten Gaben reagieren. Viele Besitzer möchten nicht, dass ihr Hund etwas von Fremden nimmt und haben dafür Ihre Gründe.

 

Bitte lassen Sie nicht zu, dass Ihre Kinder fremden Hunden Kommandos geben. Die Besitzer geben sich viel Mühe Ihren Hund zu erziehen und investieren Zeit und Geld in die Ausbildung. Schnell hat der Hund etwas gelernt, was er gar nicht soll. Die Arbeit bleibt dann dem Besitzer das wieder in Ordnung zu bringen.

 

Bitte befolgen Sie unbedingt die Anweisungen der Trainer und Aufsichtspersonen.

 

Bitte achten Sie auf Ihr Kind, tragen Sie die Verantwortung für Ihr Kind und für dass, was es tut. 

 

Bitte sprechen Sie mich sofort an, wenn es zu Unstimmigkeiten zwischen Ihnen und einem anderen Teilnehmer kommen sollte, damit wir die Sache sogleich klären und eine zufriedenstellende Lösung für alle Beteiligten finden können.

 

Der Umgang mit dem Hund! Hundeschulen-Regeln!

 

Wir legen Wert auf einen freundlichen und respektvollen Umgang mit unserem Partner Hund. Das heißt durchaus nicht, dass uns unser Hund auf der Nase herumtanzen darf und unsere Hörzeichen nicht zu beachten hat oder wir ihm keine Grenzen setzen. Gedule, souveräne, freundliche Konsequenz, Verständnis und das Wissen um das Wesen des Hundes bilden das nötige Vertrauen für die Erziehung und führt zum gehorsamen Hund.

Bitte beachten Sie, dass nicht art- oder tierschutzgerechtes Verhalten z.B. schlagen oder treten eines Hundes in Tinas-Hundeschule nicht geduldet wird. Bitte sprechen Sie mich sofort an, wenn Sie der Meinung sind, dass Sie ein solches Verhalten beobachtet haben.

 

Was Sie in Tinas-Hundeschule gerne tun dürfen:

Ihren Hund mit Leckerchen anspornen und ihm zeigen, dass Sie seine Leistung anerkennen.

Ihren Hund mit freundlichen Worten und Streicheleinheiten ermuntern und loben.

Ihren Hund mit seinem Lieblingsspielzeug motivieren und belohnen

 

Was Sie in Tinas-Hundeschule nicht tun dürfen:

Wir lehnen den Einsatz von Stachel-, Ketten- oder Zughalsbänder grundsätzlich ab. Einwirkungen auf den Hund durch Leinenruck, Nackenschütteln oder Alphawurf entsprechen nicht den neuesten Erkenntnissen der Verhaltensbiologie und sind deshalb in Tinas-Hundeschule nicht gestattet. Es gibt andere Methoden einem Hund zu zeigen was wir von Ihm erwarten. Dieser grobe Umgang mit dem Hund entspringt der menschlichen Hilflosigkeit einer Situation nicht gewachsen zu sein. Dieses Verhalten ist jedoch kontraproduktiv und nicht sehr hilfreich in unserem Bemühen den Hund zu einem unkomplizierten Begleiter zu erziehen.

 

Bei uns sind alle Zwei - und Vierbeiner herzlich Willkommen, bei uns gibt es keine Vorurteile! Wir alle, Menschen und Hunde kommen in der Hundeschule zusammen um miteinander zu lernen. Haben wir Geduld mit unseren Hunden und Verständnis für Ihre Bedürfnisse und haben wir Geduld mit uns und unseren Mitmenschen, auch wir Menschen brauche unsere Zeit zu lernen.

Wir bedanken uns ganz herzlich für Ihr Verständnis und wünschen Ihnen und Ihrem Vierbeiner einen schönen Aufenthalt, viel Spaß und eine unbeschwerte Zeit in und mit Tinas-Hundeschule.

 

Mit lieben Grüßen


Christine Stroop

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